Bund Deutscher
Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS –
Bezirksvereinigung Köln

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Pressespiegel des BDS Köln

31.08.2020

Neuer Schiedsmann in Köln-Porz

Porz hat endlich wieder einen neuen Schiedsmann, Haksun Gülcicek wurde von der Bezirksvertretung Porz gewählt. Er legte am letzten Freitag, dem 28.08.2020, im Amtsgericht Köln den feierlichen Amtseid ab in Anwesenheit von Herrn Dr. Krieg, aufsichtsführender Richter und Frau Samuel,  betreuende Rechtspflegerin beim Amtsgericht, sowie Herrn Freund, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Köln, Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen.

Haksun Gülcicek wuchs  als Kind  türkischstämmiger Arbeitsmigranten in einer Hochhaussiedlung, der Demo-Siedlung, in Porz-Finkenberg auf. Mit diesem Ehrenamt übernimmt er nun Verantwortung für „seinen“ Stadtteil und leistet damit einen wertvollen Dienst für die Gesellschaft. Er „möchte der Gesellschaft etwas zurück geben“, so sagte er bei seiner Vereidigung. Dabei haben ihn die vielfältigen Erfahrungen geprägt, die er in seinem bisherigen Werdegang gesammelt hat: Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften und arbeitet heute als Immobilienverwalter. Er engagierte sich als Fußballtrainer (B-Lizenz) u.a. bei Porzer Vereinen, darüber hinaus betreute er College- und Universitäts-Teams in den USA und in Australien.

Haksun Gülcicek ist der erste Schiedsmann in Köln mit türkischen Wurzeln.

 

Der Gang zum Schiedsamt ist nicht immer vorgeschrieben, aber oft der schnellste Weg, um eine Auseinandersetzung unbürokratisch und sehr kostengünstig zu beenden. In sogenannten Privatklagesachen, das sind Straftaten, bei deren Verfolgung kein öffentliches Interesse vorliegt, ist dieser Weg obligatorisch. Dazu gehören z.B. ein herausgerutschtes ‚Dumme Gans‘ oder eine ausgerutschte Hand (Beleidigung, leichte und fahrlässige Körperverletzung sowie Hausfriedensbruch, Stalking, Bedrohung, Sachbeschädigung). Vor allem aber sind es nachbarrechtliche Streitigkeiten, die vor dem Schiedsamt landen: Der Baum, der zu nah an der Grenze steht, der Zaun, der zu hoch ist,  die Mauer, die auf das eigene Grundstück zu fallen droht. Diese Fälle kommen innerhalb kurzer Frist in den meisten Fällen zu einer Lösung, so dass am Ende der Schlichtungsverhandlung ein Vergleich geschlossen wird. Andernfalls steht der weitere Rechtsweg offen.

28.01.2020

Leverkusen Johannes Thomas ist seit 25 Jahren Schiedsmann in Leverkusen. Jetzt wurde er für seine Verdienste geehrt.

Quelle RP Online

Schiedsmann Johannes Thomas wurde für seine 25 jährige Tätigkeit in Leverkusen geehrt und verabschiedet. Richter Stefan Müller-Gerbes überreichte dem 70-Jährigen eine Danksagung von Ministerpräsident Armin Laschet (Foto). Vom Bund deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen erhielt er seine Ehrenurkunde und Treuenadel in Silber. Ein lesenswerter Artikel von RP Online.

04.02.2020

KSTA: Erste Hilfe für eine gute Nachbarschaft

Schiedsfrau aus Köln für die Stadtteile Nippes, Niehl und Riehl - Heike Korfmacher - im Gespräch mit Nadja Lissok vom Kölner Stadtanzeiger.

Wir finden, dass ein lesenswertes und realistisches Bild gezeichnet wurde.